Googleak fuer Einsteiger

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Neues englisches Tutorial für Googleak.NET unter [1]


Hier entsteht eine Anleitung zum Erstellen von Atlanten mit Googleak.

Erst einmal quick&dirty, ohne Bilder:


Contents

Herunterladen und Installation

Das klassische Googleak wird anscheinend vom Autor nicht mehr gepflegt/weiterentwickelt. Es lässt sich im aktuellen Zustand nicht mehr betreiben, da die (im Programm fest eingebauten) Download-URLs nicht auf dem Stand sind. Forumsmitglied MartinZ hat den Source-Code (bisher Visual Basic 6 und kommerziell) jedoch auf VisualBasic.NET 2008/2010 Express, gratis, umgestellt und Versionen des Ergebnisses "Googleak.NET" zum Download bereit gestellt:

http://trekbuddy.net/forum/viewtopic.php?t=3772

Der folgende Text passt nur zum alten Googleak... weiter unten [2] 
gibt es eine an Googleak.NET angepasste Version des Textes.

Herunterladen von Googleak sollte für keinen ein Problem darstellen. Der Downloadlink befindet sich im ersten Beitrag des Googleak-Threads: http://www.trekbuddy.net/forum/viewtopic.php?p=7610#7610 (bitte die full-Version).

Da es keine Installationsroutine gibt, entpackt man einfach den Inhalt des ZIP-Archives in den Programmordner des Computers (für gewöhnlich C:\Programme) und erstellt eine Verknüpfung im Startmenü. Grundkenntnisse im Umgang mit Windows setzen wir einmal voraus. language translation

Das Programm muss unter WIN XP mit Admin-Rechten ausgeführt werden, dann gibt es keine Fehlermeldungen beim Start.

Der erste Programmstart

Nach dem ersten Start empfängt uns Googleak mit einem schwarzen Bildschirm und einem kleinen grauen Kreuz in der Mitte. In der Mitte der Menüleiste befindet sich eine Erdkugel mit einem grünen Pfeil. Ein Klick auf diesen Button lädt die jeweils erforderlichen "Tiles" herunter (die Anzahl wird rechts daneben angezeigt, beim ersten Start wären das z.B. 30 Tiles, je nach Bildschirmauflösung und größe des GoogleAK-Fensters). Als Tiles bzw. Slices bezeichnet man die Teilstücke der Karte. Sie sind 256x256 Pixel groß und liegen als PNG-Dateien mit falscher Endung im Unterordner "tiles". Man beachte, dass Googleak nach dem ersten Start automatisch 6 Unterordner im Programmverzeichnis erstellt hat.

Jetzt sollte man Googleak sagen, welche Karte man gerne hätte. In den DropDown Menüs ganz rechts kann man zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Für normale Straßenkarten empfehle ich Google-Map. Damit sollte man für ganz Deutschland brauchbare Ergebnisse erzielen.

Auch das Zielformat ist wichtig. Mit einem Rechtsklick auf den braunen Schuh (Export to TB) kann man bestimmen, in welchem Format die Bilddateien später gespeichert werden. "png" mit 4 bpp ist ausreichend, auch wenn dabei kleine Farbunterschiede zwischen den Kartenteilen auftreten können. "Schwächere" Handys werden es mit kaum merkbaren Ladezeiten danken, wenn man über die Karte scrollt. Für Handys mit einer Bildschirmauflösung von 240x320 Pixeln empfiehlt sich eine "Slice size" von 256x384. Das ist das 1,5-Fache der Ausgangstiles. Somit wird im günstigsten Fall nur ein Tile dargestellt, im Maximalfall 4. Bei anderen Bildschirmauflösungen oder Querformat (Blackberry) die Auflösung entsprechend anpassen. Der Einfachheit halber empfehlen wir Mehrfache (in 0,5er Schritten) von 256x256 anstelle einer exakten Anpassung an die Bildschirmauflösung. Auch hier: Nicht größer als nötig, sonst lädt das Handy ewig an einem einzelnen Kartenteil. Die maximale Kartengröße sollte 32512x32512 px nicht überschreiten. Mit mehr kann Trekbuddy nicht umgehen. Wichtig: Sofern das Handy Karten und Atlanten im TAR-Format unterstützt sollte man den Kasten "TAR" aktivieren!


Fehlermeldung: ":( Can't open URL, check network settings."

Mögliche Behebung des Fehlers:

1. Neueste Version von googleak benutzen.

2. Im Internet Explorer: Menü: Datei -> Offlinebetrieb deaktivieren. (googleak nutzt die web-engine von Internet Explorer.)


Ergänzung für Windows Vista/XP 64 Benutzer

Windows Vista/XP 64 fehlt die msvbvm50.dll. Diese lässt sich z.B. einfach von www.dll-files.com[3] herunterladen. Das heruntergeladene ZIP-Archiv müsst ihr entpacken und die enthaltene msvbvm50.dll in das Verzeichnis von googleak.exe ablegen. Nun müsst ihr mit der rechten Maustaste das Kontextmenü zur googleak.exe aufrufen und die Anwendung 'Als Administrator' ausführen. Jetzt sollte Googleak ohne Fehlermeldung starten.


Benutzer von LINUX

können das Programm unter mit "wine" verwenden. Die fehlende msvbvm50.dll (oder msvbvm60.dll) wird nach ~.wine/drive_c/windows/system32 kopiert, dann läuft es ohne Probleme.

Hinweis zum Download großer Karten

Zum Erstellen großer Kartengebiete in hoher Auflösung müssen natürlich jede Menge Tiles heruntergeladen werden. Google & Co. finden das nicht lustig und blockieren nach ein paar tausend Tiles den Download, indem die IP gesperrt wird. Wer eine DSL-Verbindung hat, muss entweder die Verbindung neu starten (wodurch man eine neue IP erhält) oder maximal 24 Stunden warten, bis die Zwangstrennung (und somit Neueinwahl mit neuer IP) erfolgt. Aus oben genannten Gründen ist es nicht ratsam GoogleAK zu verwenden, wenn man einen Internetzugang mit statischer IP hat (Uni, Standleitung).

Beispielatlas erstellen (München)

Nehmen wir als Beispiel einmal München (Wir empfehlen, den weiteren Teil der Anleitung als "Fingerübung" 1:1 nachzuahmen): Um München zu zentrieren, ziehen wir München auf das kleine Kreuz in der Mitte des Prorammfensters. Die Karte bewegt sich dabei nicht in Echtzeit mit, also nicht wundern, dass die Karte erst aktualisiert wird nachdem man die Maustaste losgelassen hat.

Danach zoomt man mit einem Rechtsklick näher heran (z.B. Zoomlevel 11). Der Bildschirm wird wieder schwarz, neben der Weltkugel steht wieder eine Zahl, also muss man wieder auf den Download-Button klicken, um die Tiles für den gewählten Ausschnitt und die neue Auflösung herunterzuladen. Achtung: Man zoomt nicht auf den zentrierten Bereich, sondern dahin wo sich während des Rechtsklicks der Mauszeiger befindet. Also immer schön auf den Zielbereich zielen!

Als Anhaltspunkt: Will man Deutschland bei einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 komplett darstellen, benötigt man Zoomlevel 7.

Nun kommt der Punkt, an dem man die Außenabmessungen der Karte bestimmt. Dazu klickt man auf den Button mit dem angedeuteten roten Raster (rechts neben dem Download-Button). Jetzt lässt sich die Karte nicht mehr verschieben oder Zoomen. Dafür kann man mit der linken Maustaste ein Raster festlegen. In den Ausgangsmodus kommt man zurück, indem man auf den Hand-Button klickt (links oben).

Im Raster-Modus (nennen wir ihn einfach mal so) bestimmen wir den Zoomlevel für den Kartenausschnitt (DropDown Menü neben dem Schuh). Nehmen wir zuerst einmal 11. Damit ziehen wir ein Raster von 4 Tiles um München und den Münchner Norden (Flughafen). Links oben wäre dann Hilgertshausen, rechts unten Bruck, eingerahmt von einem 4-teiligen, quadratischen Raster, das Grün hinterlegt ist. Mit einem Klick auf den Schuh hat man schon den ersten Teil der Karte erstellt.

In der neuesten Version orientiert sich GoogleAK übrigens nicht mehr am Rastermaß der Original-Tiles(/Slices).

Ohne etwas an der Auswahl zu ändern (und ohne den Raster-Modus zu verlassen) gehen wir auf Zoomlevel 13. Die Raster werden deutlich kleiner und es wird angezeigt, dass man 64 Tiles herunterladen muss. Außerdem sind die Rasterfelder nun gelb hinterlegt, ein Zeichen dafür, dass diese Rasterfelder noch heruntergeladen werden müssen. Also: Weltkugel klicken und etwas gedulden. Danach ein Klick auf den Schuh und man hat bereits einen Atlas von München mit 2 verschiedenen Zoomleveln.

Für eine ordentliche Straßenkarte, bei der auch kleinere Straßen mit Straßennamen angezeigt werden, benötigt man mindestens Zoomlevel 16. Dafür müssen (ausgehend von 4 Tiles im Zoomlevel 11) schon satte 4096 Tiles geladen werden (64x64): Viel Geduld! Hier kann es das erste mal vorkommen, dass Google (nicht Googleak) streikt. Schließlich ist Googleak nicht ganz im Sinne von Google. Wer auf einmal eine große Menge Google-Tiles herunterlädt, dem kann es passieren, dass Googleak mit einer Fehlermeldung abbricht. Unter Umständen genügt ein Googleak-Neustart, im schlimmsten Fall muß man einen Re-Connect durchführen, um vom Provider eine neue IP zu erhalten (DSL-Grundwissen).

Hat man alle Tiles geladen und auch die Zoomstufe 16 Karte erfolgreich erstellt (Schuh, Geduld), hat man schon einen richtig brauchbaren Atlas von München.

Wer Spaß daran hat (oder in München wohnt), kann noch mehr Zoomstufen erstellen (es macht aber keinen Sinn, alle Stufen von 11 bis 16 durchzuspielen). Diese kann man später in TrekBuddy mit der Taste "7" auswählen. Genauso kann man verschiedene Kartenarten erstellen (Google-Satellite, -Hybrid, diverse VEarth-Versionen, etc.). Zwischen den Kartenarten wählt man in TrekBuddy mit der "9". Wir empfehlen, für jede Kartenart die gleichen Zoomstufen zu erstellen. Bei Google-Hybrid muss übrigens die doppelte Menge Tiles geladen werden: Einmal die Satellite-Tiles und zusätzlich die Tiles für den Straßen-Overlay.

Atlas auf das Handy kopieren

Die fertigen Atlanten liegen im Googleak Programmverzeichnis sowohl in unkomprimierter Form als auch als fertiges TAR-Archiv vor (sofern man nicht vergessen hat, den Kasten "TAR" in den TB-Settings zu aktivieren - mit der Maus auf den "Schuh" gehen und rechte Maustaste drücken). Sofern vom Handy unterstützt, empfehlen wir die Verwendung der TAR Atlanten, da diese deutlich weniger Speicherplatz benötigen. Dazu muss der komplette Ordner "tbtar" auf das Handy kopiert werden (bei unserem Beispiel wären das ca. 28,7MB). "tbtar" kann man dann z.B. in "muenchen" umbenennen.

Der Speicherort auf dem Handy ist natürlich das Maps-Verzeichnis im Trekbuddy-Ordner.

Warum "tbtar" und nicht "tb"? Der Ordner "tbtar" ist 28,7MB groß und benötigt 28,7MB Speicherplatz auf der Festplatte (NTFS-Dateisystem). Der Ordner "tb" ist dagegen nur 25,5MB groß, benötigt aber ganze 33,6MB auf der Festplatte. Auf dem Handy (mit FAT oder FAT32 Dateisystem) würde der tb-Ordner sogar deutlich mehr Speicherplatz benötigen. Die einzelnen Tiles sind zwar nur wenige Kilobyte groß, belegen aber auf der Speicherkarte jeweils einen Cluster von 32KB (im schlimmsten Fall). Das summiert sich! Darum raten wir zur TAR-gepackten Variante.

Mehrere Atlanten erstellen

Um einen neuen Atlas zu erstellen (der vom zuletzt Erstellten unabhängig sein soll) müssen jedesmal im Googleak Programmverzeichnis die Ordner "tb" und "tbtar" gelöscht bzw. in einem anderen Ordner gesichert werden. Ansonsten würde das neue Kartenmaterial dem letzten Atlas beigefügt werden und man hätte ein heilloses Durcheinander.



Googleak.NET für Einsteiger

Herunterladen von Googleak.NET sollte für keinen ein Problem darstellen. Der Downloadlink für die jeweils aktuelle Version befindet sich im ersten Beitrag des Googleak.NET-Threads: http://www.trekbuddy.net/forum/viewtopic.php?t=3772 Da es keine Installationsroutine gibt, entpackt man einfach den Inhalt des ZIP-Archives in den Programmordner des Computers (für gewöhnlich C:\Programme) und erstellt eine Verknüpfung im Startmenü.

Grundkenntnisse im Umgang mit Windows setzen wir einmal voraus. Unter Linux verfährt man analog (Linux-User wissen meist sowieso, was zu tun ist…).

Sollen in TrekBuddy gepackte Atlanten (tared atlases) verwendet werden (und das ist sehr empfehlenswert!), muss noch das freeware Packprogramm "7-Zip" istalliert werden (http://www.7-zip.org) und dessen ausführbare Datei "7z.exe" in den Ordner kopiert werden, in dem auch Googleak.NET.exe liegt. Alternativ kann auch die Windows-Path-Variable so eingestellt werden, dass 7z.exe gefunden wird.

Unter Linux muss das ebenfalls freie "p7zip" installiert werden und von der Kommandozeile mittels "7z" aufrufbar sein.

Der erste Programmstart

Googleak NET Befehlsleiste.png

Nach dem ersten Start empfängt uns Googleak.NET mit einem schwarzen Bildschirm und einem kleinen grauen Kreuz in der Mitte. In oranger Schrift steht mehrfach "must download" auf dem Bildschirm. Das weist uns darauf hin, dass noch keine Kartendaten verfügbar sind – die Landkartendaten müssen ja erst aus dem Internet bezogen werden.

In der Mitte der Menüleiste befindet sich entweder eine Erdkugel mit einem grünen Pfeil oder –je nach Einstellung– eine Weltkugel mit mehreren gelben Pfeilen. Ein Klick auf diesen Button lädt die jeweils erforderlichen "Tiles" herunter (die Anzahl wird rechts daneben angezeigt, beim ersten Start wären das z.B. 30 Tiles, je nach Bildschirmauflösung und -größe des Googleak.NET-Fensters). Als Tiles bzw. Slices bezeichnet man die Teilstücke der Karte. Sie sind 256x256 Pixel groß und liegen als PNG-Dateien ohne Endung im Unterordner "tiles". Man beachte, dass Googleak.NET nach dem ersten Start automatisch 6 Unterordner im Programmverzeichnis erstellt hat.

Jetzt sollte man Googleak.NET sagen, welche Karte man gerne hätte. In den Drop-Down Menüs ganz rechts kann man zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Für normale Straßenkarten empfehle ich Google-Map.

Damit sollte man für ganz Deutschland brauchbare Ergebnisse erzielen.

Auch das Zielformat ist wichtig. Mit einem Rechtsklick auf den braunen Schuh (Export to TB) kann man bestimmen, in welchem Format die Bilddateien später gespeichert werden. "png" mit 16 Farben ist ausreichend, auch wenn dabei kleine Farbunterschiede zwischen den Kartenteilen auftreten können. 256 Farben sind kaum noch von true color zu unterscheiden. "Schwächere" Handys werden es mit kaum merkbaren Ladezeiten danken, wenn man über die Karte scrollt.

Für Handys mit einer Bildschirmauflösung von 240x320 Pixeln empfiehlt sich eine "Slice size" von 256x384. Das ist das 1,5-Fache der Ausgangstiles. Somit wird im günstigsten Fall nur ein Tile dargestellt, im Maximalfall 4. Bei anderen Bildschirmauflösungen oder Querformat (Blackberry) die Auflösung entsprechend anpassen. Der Einfachheit halber empfehlen wir Mehrfache (in 0,5er Schritten) von 256x256 anstelle einer exakten Anpassung an die Bildschirmauflösung.

Auch hier: Nicht größer als nötig, sonst lädt das Handy ewig an einem einzelnen Kartenteil. Die maximale Kartengröße sollte 32512x32512 px nicht überschreiten, wobei diese Begrenzung seit TrekBuddy 9.88 auf 1 Megapixel * 1 Megapixel erweitert wurde.

Wichtig: Sofern das Handy Karten und Atlanten im TAR-Format unterstützt sollte man den Kasten "TAR" aktivieren!

Fehlermeldungen beim Download:

Mögliche Abhilfe: Kontrollieren, ob bei den Dowload-Einstellungen (rechte Maustaste auf die Weltkugel) ein Proxy gewählt ist. Diesen zunächst einmal abwählen.

Benutzer von LINUX können das Programm mit Hilfe von "mono" verwenden.  
Aufruf dann mit "mono Googleak.NET.exe"

Hinweis zum Download großer Karten Zum Erstellen großer Kartengebiete in hoher Auflösung müssen natürlich jede Menge Tiles heruntergeladen werden. Google & Co. finden das nicht lustig und blockieren nach ein paar tausend Tiles den Download, indem die IP gesperrt wird. Wer eine DSL-Verbindung hat, muss entweder die Verbindung neu starten (wodurch man eine neue IP erhält) oder maximal 24 Stunden warten, bis die Zwangstrennung (und somit Neueinwahl mit neuer IP) erfolgt. Aus oben genannten Gründen ist es nicht ratsam GoogleAK zu verwenden, wenn man einen Internetzugang mit statischer IP hat (Uni, Standleitung).

Beispielatlas erstellen (München)

Nehmen wir als Beispiel einmal München (Wir empfehlen, den weiteren Teil der Anleitung als "Fingerübung" 1:1 nachzuahmen): Um München zu zentrieren, ziehen wir München auf das kleine Kreuz in der Mitte des Prorammfensters. Die Karte bewegt sich dabei nicht in Echtzeit mit, also nicht wundern, dass die Karte erst aktualisiert wird nachdem man die Maustaste losgelassen hat. Danach zoomt man mit einem Rechtsklick näher heran (z.B. Zoomlevel 11). Der Bildschirm wird wieder schwarz, neben der Weltkugel steht wieder eine Zahl, also muss man wieder auf den Download-Button klicken, um die Tiles für den gewählten Ausschnitt und die neue Auflösung herunterzuladen. Achtung: Man zoomt nicht auf den zentrierten Bereich, sondern dahin wo sich während des Rechtsklicks der Mauszeiger befindet. Also immer schön auf den Zielbereich zielen! Als Anhaltspunkt: Will man Deutschland bei einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 komplett darstellen, benötigt man Zoomlevel 7.

Nun kommt der Punkt, an dem man die Außenabmessungen der Karte bestimmt. Dazu klickt man auf den Button mit dem angedeuteten roten Raster (rechts neben dem Download-Button). Jetzt lässt sich die Karte nicht mehr verschieben oder Zoomen. Dafür kann man mit der linken Maustaste ein Raster festlegen. In den Ausgangsmodus kommt man zurück, indem man auf den Hand-Button klickt (links oben).

Im Raster-Modus (nennen wir ihn einfach mal so) bestimmen wir den Zoomlevel für den Kartenausschnitt (DropDown-Menü neben dem Schuh). Nehmen wir zuerst einmal 11. Damit ziehen wir ein Raster von 4 Tiles um München und den Münchner Norden (Flughafen). Links oben wäre dann Hilgertshausen, rechts unten Bruck, eingerahmt von einem 4-teiligen, quadratischen Raster, das Grün hinterlegt ist. Mit einem Klick auf den Schuh hat man schon den ersten Teil der Karte erstellt. Googleak.NET orientiert sich übrigens nicht am Rastermaß der Original-Tiles(/Slices). Es können also beliebige Eckpunkte für den Kartenauschnitt gewählt werden, nicht nur die Eckpunkte der Original-Tiles. Ohne etwas an der Auswahl zu ändern (und ohne den Raster-Modus zu verlassen) gehen wir auf Zoomlevel 13. Die Raster werden deutlich kleiner und es wird angezeigt, dass man 64 Tiles herunterladen muss. Außerdem sind die Rasterfelder nun gelb hinterlegt, ein Zeichen dafür, dass diese Rasterfelder noch heruntergeladen werden müssen.

Also: Weltkugel klicken und etwas gedulden. Danach ein Klick auf den Schuh und man hat bereits einen Atlas von München mit 2 verschiedenen Zoomleveln.

Für eine ordentliche Straßenkarte, bei der auch kleinere Straßen mit Straßennamen angezeigt werden, benötigt man mindestens Zoomlevel 16. Dafür müssen (ausgehend von 4 Tiles im Zoomlevel 11) schon satte 4096 Tiles geladen werden (64x64):

Viel Geduld!

Gerade wenn eine große Anzahl an Tiles zu laden ist, sollte man den multithread-Modus aktivieren (rechte Maustaste auf die Weltkugel; 4 bis 24 Threads sind eine gute Wahl, experimentieren!)

Hier kann es das erste mal vorkommen, dass Google (nicht Googleak,NET) streikt. Schließlich ist Googleak.NET nicht ganz im Sinne von Google. Wer auf einmal eine große Menge Google-Tiles herunterlädt, dem kann es passieren, dass Googleak.NET mit einer Fehlermeldung abbricht. Unter Umständen genügt ein Googleak.NET-Neustart, im schlimmsten Fall muss man einen Re-Connect durchführen, um vom Provider eine neue IP zu erhalten (DSL-Grundwissen). In letzter Zeit kommt es aber eigentlich nicht mehr zu diesen Blockaden.

Hat man alle Tiles geladen und auch die Zoomstufe 16 Karte erfolgreich erstellt (Schuh, Geduld), hat man schon einen richtig brauchbaren Atlas von München.

Wer Spaß daran hat (oder in München wohnt), kann noch mehr Zoomstufen erstellen (es macht aber keinen Sinn, alle Stufen von 11 bis 16 durchzuspielen). Diese kann man später in TrekBuddy mit der Taste "7" auswählen. Genauso kann man verschiedene Kartenarten erstellen (Google-Satellite, -Hybrid, diverse VEarth-Versionen, etc.). Zwischen den Kartenarten wählt man in TrekBuddy mit der "9". Wir empfehlen, für jede Kartenart die gleichen Zoomstufen zu erstellen. Bei manchen Hybrid-Karten muss übrigens die doppelte Menge Tiles geladen werden: Einmal die Satellite-Tiles und zusätzlich die Tiles für den Straßen-Overlay.

Atlas auf das Handy kopieren

Die fertigen Atlanten liegen im Googleak.NET Programmverzeichnis sowohl in unkomprimierter Form als auch als fertiges TAR-Archiv vor (sofern man nicht vergessen hat, den Kasten "TAR" in den TB-Settings zu aktivieren - mit der Maus auf den "Schuh" gehen und rechte Maustaste drücken).

Sofern vom Handy unterstützt, empfehlen wir die Verwendung der TAR Atlanten, da diese deutlich weniger Speicherplatz benötigen. Dazu muss der komplette Ordner "tbtar" auf das Handy kopiert werden (bei unserem Beispiel wären das ca. 28,7MB). "tbtar" kann man dann z.B. in "muenchen" umbenennen.

Der Speicherort auf dem Handy ist natürlich das Maps-Verzeichnis im Trekbuddy-Ordner. (Manche machen auch ein Verzeichnis "atlases", um einfache Karten und Atlanten getrennt zu halten.

Warum "tbtar" und nicht "tb"? Die Antwort heißt "cluster-waste". Der Ordner "tbtar" ist 28,7MB groß und benötigt 28,7MB Speicherplatz auf der Festplatte (NTFS-Dateisystem). Der Ordner "tb" ist dagegen nur 25,5MB groß, benötigt aber ganze 33,6MB auf der Festplatte. Auf dem Handy (mit FAT oder FAT32 Dateisystem) würde der tb-Ordner sogar deutlich mehr Speicherplatz benötigen. Die einzelnen Tiles sind zwar nur wenige Kilobyte groß, belegen aber auf der Speicherkarte jeweils einen Cluster von 32KB (im schlimmsten Fall). Das summiert sich! Darum raten wir zur TAR-gepackten Variante.

Mehrere Atlanten erstellen

Um einen neuen Atlas zu erstellen (der vom zuletzt Erstellten unabhängig sein soll), müssen jedesmal im Googleak.NET Programmverzeichnis die Ordner "tb" und "tbtar" gelöscht bzw. in einem anderen Ordner gesichert werden.

Ansonsten würde das neue Kartenmaterial dem letzten Atlas beigefügt werden und man hätte ein heilloses Durcheinander.

Alles weitere...

Alle weiteren Anleitungen und Schritte zur Benutzung unter Tutorial: Erste Schritte mit Trekbuddy

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